LüttIng 2.0

tl;dr

Wir brauchen eine Kooperations-Betrieb möglichst aus dem Raum Hamburg, der Schüler der Stadtteilschule Horn bei der Durchführung einer Schüler-Technik-Akademie unterstützt. Die genaue Form der Unterstützung ist variabel.

Im Detail

Im UbermorgenLabor wurde im laufenden Schuljahr eine LüttIng-Schüler-Technik-Akademie gegründet. Dazu hatten wir uns im vergangene Jahr erfolgreich bei luetting-hh.de beworben. Unsere Projektidee, der Bau eines Plotters zum Zeichnen von Plakaten ist gerade in die hektisch Abschluss-Phase eingetreten. Tatsächlich hinken wir dem selbst gesteckten Zeitplan aber natürlich hinterher…

Die Idee der LüttIng-Akademie ist, dass eine Schülergruppe zusammen mit einem Betrieblichen Partner und ggf. einer Hochschule ein technisches Projekt bzw. ein Projekt aus dem MINT-Bereich umsetzt. Die Partner sollen die Schüler und Schülerinnen dabei unterstützen,

  • indem beispielsweise bestimmte, technische Verfahren oder Einrichtungen des Betriebs für das Projekt genutzt werden können,
  • indem Experten aus dem Betrieb beratend oder unterstützend zur Seite stehen,
  • indem Einblicke in verschiedene Berufsbilder gewährt werden
  • oder indem beim Kompetenzaufbau im Bereich Projektmanagement geholfen wird
  • oder…

Im laufenden Jahr war die Zusammenarbeit mit einem großen Betrieb geplant zu der es dann aber leider nicht gekommen ist.

die aktuelle Bewerbung

Unsere Bewerbung für das kommende Schuljahr zielt darauf ab, dass Teams aus Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Horn jeweils einen kleinen Elektroflitzer konstruieren, der möglichst schnell und selbstständig den Weg durch unser Schulgebäude findet. Die Flitzer können dabei aus Fischer-Technik und selbst gedruckten Komponenten erstellt werden. Sie werden elektrisch betrieben und voraussichtlich von der Calliope Mini gesteuert.
Blöderweise teilte uns der Betrieb (der hier nicht genannt wird) einigermaßen spontan mit, dass er in diesem Jahr leider keine entsprechende Kooperation mehr eingehen können.
Ärgerlich. Weil die Zeit drängt.
Bewerbungsschluss ist bereits der 22. Mai 2019

Wir suchen also…

Einen Betrieb, der sich mit Projektmanagement, oder mit der Steuerung von Elektromotoren, oder mit Fahrzeugbau oder mit 3D-Druck auskennt, der idealerweise im Osten Hamburgs zu finden wäre, und der vielleicht an 2 – 3 Terminen im kommenden Schuljahr einer Schülergruppe der Stadtteilschule Horn Einblicke in ihren Betrieb und bestenfalls auch in ihre Ausbildungsgänge ermöglichen würde. Einen Betrieb, der bereit wäre, unsere Schülerteams bei der Herstellung von Elektroflitzern zu beraten oder eventuell in einer Ausbildungswerkstatt zu unterstützen.
Kontakt gerne über ubermorgenlabor(at)gmail.com

Was gibt es zu gewinnen?

Auf jeden Fall unsere Dankbarkeit und möglicherweise einige interessierte Praktikantinnen oder Praktikanten in den kommenden Jahren. Uns wäre in jedem Fall auch an einer längerfristigen Zusammenarbeit gelegen.

Stadtteilschule Horn

Horner-Plakat-Plotter

Die Idee, einen Raum für die Umsetzung von kreativen Projekten zu schaffen gab es bei uns an der Schule schon eine ganze Weile. Die Bewerbung als LüttING Schüler-Technik-Akademie brachte dann aber richtig Fahrt in die Idee. Ein konkretes Projekt musste angepackt werden. So haben wir uns schließlich das Ziel gesetzt, einen Plotter für Plakat-Zeichnungen zu bauen. Dazu treffen sich bis zu 13 interessierte Schüler aus den Klassen 6 – 8 jeden Dienstag Nachmittag. Das Format ist für uns in Horn neu. Die Skepsis ist bei vielen auch noch ziemlich groß — aber die Zwischenergebnisse können sich sehen lassen! Die Mechanik unseres ersten Prototyps ist größtenteils fertig, es fehlt noch die Elektronik. Vieles von dem, was wir beim Bau des Plotters lernen, können wir in den Fächern Mathe, Physik und Informatik wieder anwenden.
Als externen Partner haben wir die Firma Still gewinnen können bei der uns eine Betriebserkundung und ein Einblick in die Werkstatt erwartet.

Horner-Plakat-Plotter
Die Mechanik für den ersten Prototypen des Horner-Plakat-Plotters. Hier ist sie noch nicht zusammengebaut.

Finanziert wird die Lütting-Akademie übrigens von der BSB und von Nordmetall.
Behörde für Schule und BerufsbildungNordmetall

Zwischenbericht vom Horner Plakat-Plotter

Wir verfolgen aktuell zwei zusammengehörige Projekte. Zum einen brauchen wir Computer für das UbermorgenLabor: Unser Raspberry Pi hat alle Funktionen die auch ein normaler Computer hat. Wir haben die Minicomputer selber zusammen gebaut. Dazu haben wir aus dem Internet einige Bauteile bestellt und dann zu einen Minicomputer zusammengesetzt.
Die Anschlüsse sind zum Beispiel: HDMI Kabel, LAN Kabel, USB Kabel,etc.

Das zweite und eigentlich zentrale Projekt ist der Plotter

Wir haben angefangen uns zu überlegen wie der Plotter aussehen soll danach haben wir eine Skizze gemacht und uns Teile überlegt die wir für den Plotter brauchen und die haben wir bestellt. Um zu gucken ob wir — oder vielmehr welche — Fehler wir machen beim Bau des Plotters, haben wir zuerst ein kleineres Modell gebaut um es beim Original besser zu machen. Dazu waren wir in der Werkstatt und haben dort angefangen in die Holzplatten Löcher zu bohren um die Teile zusammen zu setzen.
Demnächst kommt hoffentlich noch auch noch der Rest der Bauteile an und dann können wir dort richtig loslegen.


Kleine Ingenieure: Schüler-Technik-Akademie
Das Projekt wird gefördert als LüttIng Schüler-Technik-Akademie

Das macht Schule
Außerdem profitieren wir vom Verein “Das macht Schule” die für uns Bildschirme und Tastaturen als Hardware-Spenden organisiert haben.


Finanziert wird die Lütting-Akademie übrigens von der BSB und von Nordmetall.
Behörde für Schule und BerufsbildungNordmetall

Selber machen?

Wer Interesse am Nachbau unseres Raspberry-Computers hat kann die Einzelteile z.B. bei Amazon bestellen oder z.B. bei Conrad kaufen:

  • der eigentliche Computer: Raspberry Pi Modell 3B+ für ca. 38,-€
  • ein passendes Netzteil mit 3A Ausgangsstrom für ca. 10,-€
  • eine Micro-SD-Speicherkarte. 16GB sind genug, wichtig ist aber, dass sie schnell und zuverlässig ist. Ca. 8,-€
  • das Desktop-Gehäuse mit dem der Raspberry zum richtigen PC wird für knapp 60,-€
  • Zusätzlich brauchen wir noch einen Monitor mit Anschlusskabel — An den Raspberry Pi kann ein gewöhnliches HDMI-Kabel angeschlossen werden. Und natürlich brauchen wir noch eine Maus und eine Tastatur.
  • So konnten wir einen Computer (ohne Monitor, Maus und Tastatur) für 116,-€ kaufen. Wer es bequemer möchte kann die SD-Karte auch noch durch eine SSD-Platte ersetzen. Die kostet dann noch einmal mindestens 36,-€.

    Wir hatten das Glück, dass wir über “Das macht Schule” an einige Monitore und Tastaturen herangekommen sind.

    Um den Raspberry zum Laufen zu bringen benötigen wir noch ein Betriebssystem. Dafür eignet sich das Raspbian Linux. Dazu folgt ein genauerer Artikel hier in Kürze.

Raspberry aus dem UbermorgenLabor für alle!

Im UbermorgenLabor verwenden wir den Raspberry Pi als Universalwerkzeug. Durch das Desktop-Gehäuse erhält der Raspberry einen Ein- und Ausschalter sowie eine dauerhaft arbeitende Uhr. Und der Raspberry Pi eignet sich für die meisten Aufgaben die bei uns so anfallen ziemlich gut.
Besonders bequem für die Systempflege ist, dass das komplette Benutzerverzeichnis Nutzer “Pi” beim Neustart des mit einer zuvor gesicherten Version überschrieben wird. Da “Pi” in unserer Version ziemlich eingeschränkt ist, ist das System ziemlich resistent gegen unerlaubte Veränderungen. Damit funktioniert der Raspberry prinzipiell wie ein Windows-PC mit einer “Wächter-Karte” die in Schulen häufig zum Einsatz kommt.

„Raspberry aus dem UbermorgenLabor für alle!“ weiterlesen

Eine Himbeere für Horn

Obwohl das ÜbermorgenLabor noch keinen festen Ort hat, haben wir schon einmal begonnen, uns einzurichten. Der erste erste Teil der Einrichtung sind ein paar Himbeer-Computer: der Raspberry Pi.

Ein Computer der klein genug ist für die Westentasche. Unsere Raspberrys stecken jeweils in einem kleinen Gehäuse die die Funktion des Raspberrys noch ein wenig verbessert, dazu ein Bildschirm, eine Maus und ‘ne Tastatur. Ein vollwertiger Computer also – an den sich ganz einfach auch Sensoren, Motoren oder LEDs anschließen lassen.

Hallo Welt!

Wir schreiben das Jahr 2018. Das Internet ist nicht mehr für uns alle Neuland und manch einer macht sich sogar schon auf den Weg in das 21. Jahrhundert.

Hier im ÜbermorgenLabor hat das 21. Jahrhundert bereits begonnen. Wir wollen unsere Ideen vorstellen und mit euch teilen. Und wir wollen, das ihr dabei mit macht!