Zwischenbericht vom Plotter


Wir haben mit dem Horner Plakat-Plotter erfolgreich an der Abschlussveranstaltung der LüttIng-Akademien teilgenommen und konnten unseren Plotter vor Ort auch in Aktion präsentieren.
Auch wenn der Plotter noch nicht alle Funktionen besitzt, die er besitzen soll, war das ein toller Erfolg!

Anfang des neuen Schuljahres wird der Plotter fertiggestellt, so dass er im UbermorgenLabor zur Schulung und Nutzung bereit stehen wird.

Stadtteilschule Horn

Horner-Plakat-Plotter

Die Idee, einen Raum für die Umsetzung von kreativen Projekten zu schaffen gab es bei uns an der Schule schon eine ganze Weile. Die Bewerbung als LüttING Schüler-Technik-Akademie brachte dann aber richtig Fahrt in die Idee. Ein konkretes Projekt musste angepackt werden. So haben wir uns schließlich das Ziel gesetzt, einen Plotter für Plakat-Zeichnungen zu bauen. Dazu treffen sich bis zu 13 interessierte Schüler aus den Klassen 6 – 8 jeden Dienstag Nachmittag. Das Format ist für uns in Horn neu. Die Skepsis ist bei vielen auch noch ziemlich groß — aber die Zwischenergebnisse können sich sehen lassen! Die Mechanik unseres ersten Prototyps ist größtenteils fertig, es fehlt noch die Elektronik. Vieles von dem, was wir beim Bau des Plotters lernen, können wir in den Fächern Mathe, Physik und Informatik wieder anwenden.
Als externen Partner haben wir die Firma Still gewinnen können bei der uns eine Betriebserkundung und ein Einblick in die Werkstatt erwartet.

Horner-Plakat-Plotter
Die Mechanik für den ersten Prototypen des Horner-Plakat-Plotters. Hier ist sie noch nicht zusammengebaut.

Finanziert wird die Lütting-Akademie übrigens von der BSB und von Nordmetall.
Behörde für Schule und BerufsbildungNordmetall

Zwischenbericht vom Horner Plakat-Plotter

Wir verfolgen aktuell zwei zusammengehörige Projekte. Zum einen brauchen wir Computer für das UbermorgenLabor: Unser Raspberry Pi hat alle Funktionen die auch ein normaler Computer hat. Wir haben die Minicomputer selber zusammen gebaut. Dazu haben wir aus dem Internet einige Bauteile bestellt und dann zu einen Minicomputer zusammengesetzt.
Die Anschlüsse sind zum Beispiel: HDMI Kabel, LAN Kabel, USB Kabel,etc.

Das zweite und eigentlich zentrale Projekt ist der Plotter

Wir haben angefangen uns zu überlegen wie der Plotter aussehen soll danach haben wir eine Skizze gemacht und uns Teile überlegt die wir für den Plotter brauchen und die haben wir bestellt. Um zu gucken ob wir — oder vielmehr welche — Fehler wir machen beim Bau des Plotters, haben wir zuerst ein kleineres Modell gebaut um es beim Original besser zu machen. Dazu waren wir in der Werkstatt und haben dort angefangen in die Holzplatten Löcher zu bohren um die Teile zusammen zu setzen.
Demnächst kommt hoffentlich noch auch noch der Rest der Bauteile an und dann können wir dort richtig loslegen.


Kleine Ingenieure: Schüler-Technik-Akademie
Das Projekt wird gefördert als LüttIng Schüler-Technik-Akademie

Das macht Schule
Außerdem profitieren wir vom Verein “Das macht Schule” die für uns Bildschirme und Tastaturen als Hardware-Spenden organisiert haben.


Finanziert wird die Lütting-Akademie übrigens von der BSB und von Nordmetall.
Behörde für Schule und BerufsbildungNordmetall

Selber machen?

Wer Interesse am Nachbau unseres Raspberry-Computers hat kann die Einzelteile z.B. bei Amazon bestellen oder z.B. bei Conrad kaufen:

  • der eigentliche Computer: Raspberry Pi Modell 3B+ für ca. 38,-€
  • ein passendes Netzteil mit 3A Ausgangsstrom für ca. 10,-€
  • eine Micro-SD-Speicherkarte. 16GB sind genug, wichtig ist aber, dass sie schnell und zuverlässig ist. Ca. 8,-€
  • das Desktop-Gehäuse mit dem der Raspberry zum richtigen PC wird für knapp 60,-€
  • Zusätzlich brauchen wir noch einen Monitor mit Anschlusskabel — An den Raspberry Pi kann ein gewöhnliches HDMI-Kabel angeschlossen werden. Und natürlich brauchen wir noch eine Maus und eine Tastatur.
  • So konnten wir einen Computer (ohne Monitor, Maus und Tastatur) für 116,-€ kaufen. Wer es bequemer möchte kann die SD-Karte auch noch durch eine SSD-Platte ersetzen. Die kostet dann noch einmal mindestens 36,-€.

    Wir hatten das Glück, dass wir über “Das macht Schule” an einige Monitore und Tastaturen herangekommen sind.

    Um den Raspberry zum Laufen zu bringen benötigen wir noch ein Betriebssystem. Dafür eignet sich das Raspbian Linux. Dazu folgt ein genauerer Artikel hier in Kürze.